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FlächensucheDie Rettungs-Hunde vom Deutschen Roten Kreuz

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Flächensuche

Ansprechpartner

Herr
Timo Haberzagl

staffelleitung@rhs-rotenburg.de

Die Rettungshunde durchstreifen systematisch mit ihrem Hundeführer das Gelände und sind insbesondere bei Dunkelheit und schwer zugänglichen Suchgebieten den menschlichen Suchkräften überlegen, denn sie wittern vermisste Personen schon auf große Entfernung. Durch Bellen zeigen sie ihrem Hundeführer gefundene Personen an. Als Beispiele seien hier nur abgängige Unfallopfer, Suizidgefährdete, sowie Kinder und alte Menschen die die Orientierung verloren haben, genannt.

Die gebellte Erfolgsmeldung der Hunde ist dann Startzeichen für die weitere Arbeit der Hundeführer, die mit lebensrettenden Sofortmaßnahmen Menschen in Not helfen und sie an den Sanitäts- und Rettungsdienst übergeben. So ist der Dienst in der Rettungshundestaffel ein Beispiel aus der vielfältigen und übergreifenden Arbeit der Rotkreuzhelfer und für ein gutes Zusammenspiel von Mensch und Tier, das im Ernstfall Leben retten kann!

Der Rettungshundeführer ist als Helfer des Sanitätsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft. Er nimmt am Dienst in seiner DRK-Bereitschaft wie alle anderen teil, wobei zu berücksichtigen ist, dass Rettungshundeführer ein zeitaufwendiges Ausbildungs- und Trainingsprogramm mit Ihrem Rettungshund durchzuführen haben und ihnen daher die Möglichkeit hierzu anstatt anderer Dienste weitestgehend eingeräumt werden muss. Der Rettungshund ist Eigentum des Rettungshundeführers, mit dem er ein Team bildet. 

Die Belange der Rettungshundearbeit in Hinsicht auf alle grundsätzlichen und einheitlich geltenden Regelungen werden vom DRK-Generalsekretariat koordinierend wahrgenommen.  Rettungshundeinformationen sind in die Einsatz- und Alarmpläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Sie können somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes z. B. bei Verschüttungen durch Gasexplosionen eingesetzt werden. Aber auch die Suche nach vermissten Personen (z. B. verwirrte Menschen) in der Fläche (Wald usw.) stellt eine eindeutige Indikation zur Alarmierung der Rettungshundeteams dar und ist ein häufiger Einsatzanlass.